1. Monat } Rückblick

Einen Monat Baby Bennoglück ❤
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Einen Monat schon? Einen Monat erst? Mein Gefühl für Zeit hat sich vollkommen verändert. Ein Baby wirbelt eben alles „normale“ durcheinander…erschafft somit einen völlig neuen Alltag. Für jeden von Uns!
Es fühlt sich an, als wäre der Bub immer schon bei uns gewesen…ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne ihn war und doch habe ich noch keine wirkliche Struktur in meinen Baby-Alltag mit Kleinkind (Feenkind) bringen können. Da stapeln sich Wäscheberge, welche den Alpen bald ernsthaft Konkurrenz machen können. Da wird die To-Do Liste immer länger und länger, während ich die ersten Dinge auch wieder streichen kann, weil sie bereits verpasst wurden. Da herrscht Chaos in meinem Kalender und meiner Organisation – pünktlich im KiGa war die Motti seitdem nicht mehr. Da wird der Teppich im Wohnzimmer auch mal zwei Tage nicht gestaubsaugt.
Ich könnte noch ein bisschen so weiter machen…aber warum, das ändert nichts :)
Was wir denn den ganzen Tag so machen?
Wir kuscheln auf dem Sofa. Wir trinken Kakao und Milch und schauen Wimmelbücher an. Wir sehen aus dem Fenster die Flugzeuge an. Wir backen – sowohl in der Kinderküche als auch in der Echten. Wir kitzeln uns aus und lachen uns schlapp. Wir ziehen 500mal am Tag die (Strumpf)Hose aus (Feenkind) und wieder an (Mama). Wir waschen dann doch jeden Tag…die Konkurrenz bleibt dennoch bestehen. Wir machen viele Fotos. Ab und zu trauen wir uns dann auch mal vor die Tür…
Der letzte Punkt beschäftigt mich am meißten, denn einen Sack Flöhe kann man sicher leichter hüten, als alleine mit drei kleinen Kindern unterwegs zu sein…aber ich arbeite daran, denn wir sind unheimlich gerne an der frischen Luft!
Und das Waschbärchen selber?
Er ist der hübscheste Junge der Welt…dieser unglaubliche Ausdruck in seinen Augen, welchen ich schon vom Feenkind kenne. Dieses Engelslächeln, welches mein Herz schmelzen lässt. Sein kleines Stupsnäschen. Diese kleinen Finger, welche beim Füttern die meinen umschließen. Dieser einmalige Babyduft. Wenn ich ihn anschaue, dann sehe ich den Helden in ihm…er sieht seinem Papa so unglaublich ähnlich. Pure Liebe!
Leider plagen ihn immer wieder Bauchschmerzen, dann weint er viel und möchte nicht alleine sein. Das sind dann die Tage, an denen ich gefühlt, überhaupt nichts schaffe. Er möchte dann stundenlang nur auf meinen Arm, alternativ kann man in der Zeit zumindestens den Einkauf erledigen, denn Autofahren hilft auch.
Hoffentlich bleibt das nur eine Phase.
Ansonsten macht er sich sehr gut…die Hebamme ist jedes Mal begeistert, wenn sie uns besucht. Abgesehen von den Bauchschmerztagen ist der Bub nämlich ein sehr entspanntes Baby. Je mehr Trubel (=Schwestern) um ihn herum sind, umso ruhiger ist er und sucht dann immer mit seinen Augen alles ab. Staubsaugen, in dem Raum in dem er gerade schläft? Kein Problem. Nur völlige Stille mag er nicht, dann wird er unruhig und meckert rum…Ruhe bedeutet für ihn, alleine zu sein und das ist natürlich blöd!
Nächste Woche steht dann die U3 an und ich bin schon gespannt…nicht nur auf die Vorsorge, sondern einfach auf alles. Den nächsten Tag, die nächsten Wochen und Monate. Auf unser Leben zu Siebt…weil es nie anders sein sollte, weil wir komplett und angekommen sind.
Es ist so schön das du da bist…mein Sohn ❤ Ich liebe dich!

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2 Kommentare zu “1. Monat } Rückblick

  1. hach! ja das blöde Bauchweh.. hier das selbe. seit dem besuch beim osteopathen letzte Woche ist es wieder bissl besser. hoffe das bleibt jetzt so. die armen Mäuse…

Danke, für deine Worte!

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