Glück kann man nicht kaufen #3 } Anna

Immer wieder Monatags…tolle Mamas, die uns einen Einblick in ihre persönlichen Gedanken rund um Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit Kind gewähren. In Woche #3 antwortet mir die sympathische Anna-Sophie, welche bei Instagram unter dem Namen ‚Nagellackliese‚ fleißig Bilder aus ihrem Alltag postet

Stell dich und deine Familie doch bitte kurz vor.
Meine Familie besteht aus meinem Mann Stephan, meinem Sohn Mats und mir. Mats ist ein absolutes Wunschkind und krönt unser Leben nun schon 4 einhalb Monate :)

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Kinder sind eine große Verantwortung und bringen Veränderungen mit.
Was für Gedanken hast du dir während deiner Schwangerschaft dazu gemacht?
So einige. Auch wenn meine SS super schön war gab es doch Zweifel. Sind wir wirklich schon bereit? Haben wir uns genug ausgetobt? Können wir so viel Verantwortung übernehmen?

Wie war es dann tatsächlich, als du Mutter geworden bist?Was hat dich besonders überrascht – sowohl positiv, als vielleicht auch negativ?
Ich fand die ersten 4 Wochen wirklich super anstrengend und dachte mir dass ich das Mama sein unterschätzt habe. Alles war neu und ich hatte unheimlich mit dem Babyblues zu tun. Ich habe die erste Zeit so viel geweint und konnte nicht mal sagen warum. Doch dann wurde es von Tag zu Tag entspannter und ich wurde gelassener. Mittlerweile bin ich so in meiner Mama-Rolle aufgegangen und schätze mein Glück unglaublich doll!!

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 Wie wichtig ist dir Zeit für dich und deinen Partner und wie sieht diese Zeit aus?
Zeit für mich und Zeit für uns als Paar ist mir super wichtig! Wir machen beide jeder für sich Sport unter der Woche. Ich genieße es sehr etwas für mich zu tun und auch mal ohne mein Baby zu sein, das brauche ich einfach. Ich gehe auch mit Freundinnen was trinken oder auf Geburtstage. Mein Mann und ich waren neulich im Kino und ganz bald gehen wir Essen, aber wir haben auch jeden Abend gemeinsame Zeit, denn Mats bringen wir immer um 19.00 Uhr ins Bett ;) am Wochenende versuchen wir aber immer zu dritt als Familie Zeit zu verbringen, diese ist wirklich kostbar!!
Gibt es etwas, was mit Kind(ern) definitiv nicht mehr machbar ist?
Für mich gibt es da ehrlich gesagt nichts :D ich schlafe sogar ab und an richtig aus, mein Mann und ich wechseln uns dann ab, einer darf mal liegen bleiben ;) ich nehme Mats überall mit hin, zum einkaufen, zu Freundinnen, in die Stadt, abends zum Spieleabend und wenn man mal feiern geht oder eingeladen ist, dann gibt es ja noch Familie die babysitten kann :) Anfang März geht’s in unseren ersten Familienurlaub nach Dänemark :)
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Was möchtest du gerne den kinderlosen Frauen sagen, die sich zuviele Gedanken zum Thema ‘Leben & Veränderungen mit Kind(ern)’ machen?
Ich würde ihnen gern sagen dass es anfangs zwar anders ist als man es sich vorgestellt hat, aber dass sich alles einspielt und dann das Wunderschönste auf der Welt ist. Ich finde es wichtig dass man eine entspannte und vor allem sichere (!) Grundeinstellung hat, denn diese überträgt sich immer aufs Kind und wenn man etwas tut und davon nicht überzeugt ist, merkt das Kind diese Unsicherheit. Natürlich muss man da erst einmal reinwachsen. Man sollte auch auf sein Gefühl hören und es auf sich zu kommen lassen. Ich fand es schade, was mir so gesagt wurde, als ich schwanger war: „Genießt euer Leben noch“ „Schlaf nochmal aus“ „bald geht das nicht mehr“ viele Mamas haben mich eher „vorgewarnt“ als bestärkt und das finde ich sehr schade. Ich bin froh und dankbar dass wir Eltern sind und ich würde jeder zukünftigen Mama immer wieder Mut machen. Na klar muss man auch nicht alles Schönreden, man muss auch mal erwähnen dass es anstrengend ist, aber die Liebe die man empfindet und bekommt ist unbezahlbar <3

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Liebe Anna, ich danke dir von Herzen für deine Antworten und wünsche deinem Mann und dir, weiterhin viele Herzmomente mit eurem Mats!

Glück kann man nicht kaufen #1 } Julia

Wie versprochen, präsentiere ich heute, das erste ‚Interview‘ aus der Reihe
Glück kann man nicht kaufen. Es wird geboren.

Ich freue mich sehr und bin gespannt, auf jede einzelne Mama, welche mir geantwortet hat.

Los geht es heute mit Julia, eine bezaubernde Mama von Instagram ♥

Stell dich und deine Familie doch bitte kurz vor.
Mein Name ist Julia, ich bin 26 Jahre alt und seit Februar 2013 (alleinerziehende) Mutter eines wundervollen Sohnes.
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Kinder sind eine große Verantwortung und bringen Veränderungen mit.
Was für Gedanken hast du dir während deiner Schwangerschaft dazu gemacht?
Da bereits in der Schwangerschaft feststand, dass ich alleinerziehend sein werde, war mein meine größte Angst wie ich das alles alleine schaffen werde. Schaffe ich es alleine mein Kind groß zu ziehen? Wie wird es sein alleine mit Kind? Wie wird es finanziell aussehen?
Natürlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht wie es ist Mutter zu sein und vor allem ob ich eine gute Mutter sein werde. Ich habe in der Vergangenheit sehr oft an mir gezweifelt.
Über die Veränderung habe ich mir auch viele Gedanken gemacht. Wie komme ich mit den schlaflosen Nächten klar. Wie wird sich der Kontakt zu meinem Freundeskreis ändern.

Wie war es dann tatsächlich, als du Mutter geworden bist?Was hat dich besonders überrascht – sowohl positiv, als vielleicht auch negativ?
Worüber ich sehr überrascht war, dass doch mit der Geburt meines Sohnes vieles anders kam. Als ich meinen Sohn das erste Mal gesehen und in meinem Arm hatte, habe ich das erste Mal in meinem Leben das gespürt was ich zuvor noch nie gespürt habe: unendliche Liebe. Die Ängste, die ich in der Schwangerschaft hatte, waren plötzlich weg. Ich sah meinen Sohn an und wusste, dass wir das gemeinsam schaffen werden. Und so geht es mir heute noch. Ich bin in diesem Jahr sehr oft an meine Grenzen gestoßen, aber ich habe auch unglaublich viel an Stärke gewonnen. Die Selbstzweifel, die ich in der Vergangenheit hatte, sind weg. Ich weiß, was ich bereits geschafft habe und schaffen werde. Ich ziehe die ganze Kraft aus meinem Sohn, der mich wirklich sehr glücklich macht. Auch mein Freundeskreis hat mich sehr überrascht. Zwar sieht man sich nicht mehr so häufig wie vor der Geburt aber wenn man sich sehen möchte, kommen halt zu mir nach Hause. Das macht dem kleinen Mann auch immer ganz viel Spaß. Außerdem habe ich durch die Schwangerschaft bzw. durch die Geburt und der verschiedenen Kursangebote (Geburtsvorbereitung, Rückbildung, PeKip) neue Freunde dazu gewonnen.

Wie wichtig ist dir Zeit für dich und wie sieht diese Zeit aus?
Natürlich ist man oder bin ich an 1. Stelle Mutter. Man sollte aber sich und seine Bedürfe dabei nicht vergessen. Wenn der kleine Mann seinen Mittagsschlaf macht oder abends im Bett liegt und friedlich schläft, nutze ich die Zeit für mich. In der Anfangszeit habe ich mich dann um den kompletten Haushalt gekümmert was ein totaler Fehler war. Mein Alltag bestand nur aus Kind und Haushalt. Daran habe ich nach wenigen Monaten etwas geändert. Ich versuche ein bisschen Haushalt mit Kind zu erledigen. Wenn er schläft , erledige ich auch noch eine Kleinigkeit aber nutze diese Zeit dann überwiegend für mich. Ich nähe unglaublich gerne, nehme gerne ein schön entspannendes Bad oder sitze einfach gemütlich auf dem Sofa.

Gibt es etwas, was mit Kind(ern) definitiv nicht mehr machbar ist?
Man ist mit Kind einfach nicht mehr so spontan wie früher. Früher konnte man einfach weggehen wann man wollte, heute muss alles ein paar Tage im Voraus geplant werden um einen Babysitter organisieren zu können. Ob man dann letztendlich doch weggehen kann, weiß man erst kurz vorher, weil es auch passieren kann, dass das Kind krank wird. Mit Kind kann man auch nicht mehr so schnell einfach los gehen. Erst muss man die Tasche mit Trinken, Essen, Windeln, Wechselkleidung etc. packen. Das war am Anfang für mich ziemlich ungewohnt aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.

Was möchtest du gerne den kinderlosen Frauen sagen, die sich zuviele Gedanken zum Thema ‚Leben & Veränderungen mit Kind(ern)‘ machen?
Ich möchte den kinderlosen Frauen sagen, dass am Ende doch alles anders kommt wie man sich vorgestellt hat. Man macht sich im Vorfeld immer so viele Gedanken, die größtenteils (zumindest war das so bei mir) unbegründet waren. Natürlich ist ein Kind eine große Veränderung. Man muss sich plötzlich selbst total einschränken und ist in erster Linie nur für den kleinen Menschen da. Das hört sich, wenn man das als kinderlose Frau anhört vielleicht erstmal total „schlimm“ an. Aber man bekommt auch so viel zurück. So viel Liebe, so viel Zuneigung. Wenn das Kind sich morgens im Bett an dich kuschelt, angekrabbelt kommt und zu dir hoch möchte um dich zu küssen. Diese tolle Momente sind viel toller als irgendeine Party am Wochenende.Für mich ist mein Sohn das größte Glück und ich genieße die intensive Zeit mit ihm und vermisse mein „altes Leben“ keine einzige Sekunde. 

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Liebe Julia, ich möchte mich herzlich für deine Antworten und deine Zeit bedanken und wünsche dir auch weiterhin, ganz viele Herzmomente mit deinem Sonnenschein!

Sternstunde am Weihnachtsabend

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Am Weihnachtsabend war der Liebste mit dem Teenie und der Motti in der Christmette, um sich das Krippenspiel anzusehen. Dieses Jahr hat L. den Weihnachtsengel gespielt.
Das war die Zeit, in der ich daheim Weihnachtswichtel gespielt habe…das Feenkind schlief auf dem angrenzenden Sofa und der Bub würde wohl nicht verraten, was er gesehen hat :)
Nachdem alle Geschenke unter unserem Bäumchen lagen (und es waren soooooo viele, Omas & Opas sei Dank!), trug ich die beiden Kleinen ins Kinderzimmer, wo wir noch ein Wimmelbuch schauten.
Dann war die Messe zu Ende und die Anderen kamen heim…
Es wurde aufgeregt erzählt und dann plötzlich, entdeckte die Motti eine schneeweiße Feder auf dem Fußboden.
Die konnte doch nur das Christkind verloren haben…ganz aufgeregt war sie, als sie zum Wohnzimmer ging…die Wohnzimmertür war geschlossen und oh, ein goldener Stern klebte vor dem Schlüsselloch.
Nun gab es kein Halten mehr…vorsichtig öffnete sie die Tür und dann war er da, der Moment auf den man sich als Eltern die ganze Zeit schon freut: FREUDESTRAHLENDE KINDERGESICHTER!

Nach und nach packten wir alle Geschenke aus…der Teenie bekam u.a. das YOLO-Buch und die passende CD, ein Modedesignbuch, ein Mountainbike. L. das gewünschte One Direction Albun, ein Spiel, eine Stehlampe. Die Motti einen Frisiertisch, Brettspiele, das Tip Toi Starter-Set. Das Feenkind einen Pucky Wutsch, einen kleinen Rucksack, Malstifte. Und der Bub bekam ein Halstuch, ein Babyschalen-Baumler, einen Häkelaffen…es war noch so viel mehr, aber das waren wohl so die Highlights!

Außerdem bekamen wir in der vergangenen Woche schon ein Paket von meiner lieben Frau Mümmel mit lauter leckeren Sachen und einigen verpackten Heimlichkeiten, welche das Feenkind und ich nun endlich auspacken durften.

Für's Feenkind
Du hast wieder wunderschöne Dinge ausgesucht und zusammengestellt, der Apfelstoff (hach…beides passt übrigens prima, das Wimmelbuch ist ein Traum und das Obstgarten spielt sie auch gerne in groß…da kommt ein kleine Version genau richtig). DANKE ♥

Als dann etwas Ruhe eingekehrt war (haha, na gut…als die Kinder abgelenkt waren), habe ich dann meine Geschenke ausgepackt.
Da mich an diesem Abend das Heimweh besonders stark quälte, habe ich mich ein wenig zurückgezogen und den Moment ganz besonders genossen…sprachlos, berührt und Tränenüberströmt. Dankbar, für diese Freundschaften!

Meine SternstundeDer reine Wahnsinn…eine wunderschöne Karte (welche ich dringend rahmen muss), eine Sterntalertasse, ein ‚Erinner Mich‘ Sterntalerbuch und zauberhafte Sterntaler Knöpfe. Ich liebe alles (auch den Pünktchen Loop, welcher sich leider um den Hals der Motti befand).
Und dann der Moment, in dem ich fassungslos war und die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte….ein Gänsehautmoment der besonderen Art. Ich fühlte mich wirklich wie im Sternenregen.

♥Schon soooooo lange habe ich mir eine Willow Tree Figur gewünscht und nun habe ich gleich 2 Stück geschenkt bekommen. Zwei Figuren, von zwei Menschen, welche mir beide unglaublich wertvoll sind. Das bedeutet mir so viel ♥

Ich danke euch von Herzen…
Danke Kristin – für die zauberhafte Sternenfigur, so werde ich hoffentlich viele, viele Sterntaler Momente erleben und festhalten!
Und natürlich danke ich auch dir, Frau Mümmel, für die wundervolle Apfelfigur und die warmen und treffenden Worte in deiner Karte. Du machst mich glücklich!

Ich bin Frederick.

„Frederick, warum arbeitest du nicht?“ fragten sie.
„Ich arbeite doch“, sagte Frederick, „ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten, dunklen Wintertage.“

Und als sie Frederick so dasitzen sahen, wie er auf die Wiese starrte, sagten sie: „Und nun, Frederick, was machst du jetzt?“
„Ich sammle Farben“, sagte er nur, „denn der Winter ist so grau.“

Frederick…die kleine schlaue Maus aus dem Bildebuch von Leo Lionni.
Ich habe das Buch geliebt und meine Liebe, Kindergarten-Motti sei Dank, neu entdeckt.
Heute war ich Frederick.

Der Held und ich, waren mit Laura, der Motti, der Apfelina und dem Bub lange spazieren.
(Freiwillig spazieren – ich erwähne das aus Gründen )
Ein Samstagsspaziergang wie aus dem Bilderbuch…21 Grad, hellblauer Himmel, Alpenblick…goldener Oktober!

Zuhause noch, fühlte ich mich genervt vom Chaos und Lärm, hatte Kopfschmerzen…kaum waren wir draußen, schaltete ich blöde Dinge aus und genoss den Moment. Das rascheln der Blätter, die Wärme der Sonne, die unglaublichen Farben der Natur. Ich atmete tief ein und aus, schloss die Augen, ließ mir Sonne ins Gesicht scheinen…ich sammelte Sonnenstrahlen und Farben. Bald wird sie kommen, die kalte, dunkle Jahreszeit und diese ist mir im vergangenen Jahr sehr aufs Gemüt geschlagen (beginnende Depression)…dieses Jahr sorge ich vor, mit Tagen zum erinnern – so wie heute!

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Ich bin Frederick ♥

Der Herbst…

…der Herbst,
der Herbst ist da,
er bringt uns Wind,
heihossasa.
Schüttelt ab die Blätter,
bringt uns Regenwetter,
heiheihossasa,
der Herbst ist da!

Endlich Herbstanfang!
Ich liebe den Herbst und in diesem Jahr, habe ich ihn ganz besonders herbeigewünscht:
Bald kommt der Herzbub äh Herbstbub!
Nur noch 17 Tage bis zum ET.

Zurück zum Herbst…
Herbst, dass bedeutet für mich:
warme Farben, kuschelige Nachmittage und Abende in der warmen Stube, Tee, Kakao mit Marshmellows, ein Tellerchen mit Plätzchen (gerne auch Kuchen), Sofazeit, Bücher vorlesen, Schaumbäder, Kastanien sammeln, malen uns basteln, zur Ruhe kommen, lange Spaziergänge, Kartoffelsuppe, warmes Brot, Gummistiefel anziehen und Pfützen springen, Nebel über den Feldern, der Geruch des Waldes, bunte Blätter, Wind im Haar, Kerzenlicht, dieses heimelige Gefühl…

Endlich Herbstanfang…eine wundervolle und so ehrliche Jahreszeit beginnt erneut und für meine Familie und mich wird sie dieses Mal nur noch zauberhafter und einmaliger werden ♥

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Herbst2

Herbst5

Herbst3

Herbst4

Herbst6

Herbst7

Herbst8

Herbst9

 

Ein wundervoller Sonntag, von dem ich noch lange zehren werde.

Gibt es etwas Schöneres, als eine eigene Familie?
♥♥♥♥♥♥♥